118. Innerschweizer Schwing- und Älplerfest Seedorf

Kein Kranz am ISAF für den Rigiverband

Von Sonja Heinzer

 

Joel Wicki konnte zum vierten Mal in seiner Karriere das Innerschweizer Schwing- und Älplerfest für sich entscheiden. Im Schlussgang reichte Ihm ein gestellter Gang gegen Pirmin Reichmuth für den Festsieg. Der Rigiverband trat die Heimreise ohne Kranz im Gepäck an.

 

Rund 7‘800 Zuschauer verfolgten am vergangenen Sonntag bei schönstem Schwingerwetter das ISAF in Seedorf. Als Sieger ging mit Joel Wicki einer der Favoriten hervor. Mit fünf Plattwürfen qualifizierte der Schwingerkönig sich bei seinem Mini- Comeback für den Schlussgang. Sein Gegner dort hiess Pirmin Reichmuth. Der in Muotathal wohnhafte Zuger qualifizierte sich ebenfalls mit fünf Siegen, davon allerdings nur einer mit der Maximalnote 10, für den Schlussgang. Im Schlussgang musste Wicki kein Risiko eingehen, da ihm ein gestellter Gang für den Festsieg reichte. Somit konnte er Reichmuth ein Remis abbringen und sich den Festsieg sichern. Aus Sicht des Rigiverbandes verlief der Tag nicht nach Wunsch. Mit je drei verlorenen und gewonnenen Gängen platzierte sich Benno Heinzer als bester Rigiverbändler im 13. Schlussrang. Sein Bruder Lukas Heinzer konnte nach fünf Gängen noch um den Kranz schwingen. Er verlor jedoch den letzten Gang gegen den unbequemen Josef Lustenberger und klassierte sich im 14. Schlussrang. Franz- Toni Kenel konnte zwei Duelle für sich entscheiden und platzierte sich im 16. Schlussrang. Ein Siegeskreuzchen konnten sich Pirmin von Rickenbach und Stefan Kennel ins Notenblatt notieren lassen. Mit zwei gestellten und zwei verlorenen Gängen erreichte Lukas Fischlin den Ausstich nicht. Für Reto Andermatt und Pirmin Suter verlief der Tag überhaupt nicht nach Wunsch. Beide mussten den Wettkampf verletzungsbedingt abbrechen.

 

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