Drei Kränze für den Rigiverband
Von Sonja Heinzer
Joel Wicki konnte das Tessiner Kantonalschwingfest in Biasca für sich entscheiden. Im Schlussgang bezwang er Marcel Bieri. Sechs Rigiverbändler traten in Biasca an. Drei von Ihnen konnten sich den Kranz erschwingen.
Rund zweihundert Schwinger traten am letzten Kranzfest der Saison am Tessinerkantonalen in Biasca an. Joel Wicki konnte das Schwingfest überragend mit sechs gewonnenen Duellen gewinnen. Im Schlussgang bodigte er den Zuger Marcel Bieri, welcher sich mit 4 Siegen und einem gestellten Gang den Einzug in den Schlussgang sicherte. Erfreulich verlief der Tag auch für den Schwingerverband am Rigi. Als bester Rigiverbändler klassierte sich Lukas Heinzer im 4. Schlussrang. Im Anschwingen bezwang er den Luzerner Teilverbandskranzer Urs Doppmann. Im zweiten Gang stellte er gegen Marco Heiniger. Ein weiterer Sieg folgte im dritten Gang gegen David Waser. Im vierten Duell bekam es der Goldauer mit Marcel Bieri zu tun. Er verlor den Gang, wurde jedoch mit der besseren Note 8.75 belohnt. Zwei weitere Siege im fünften und sechsten Gang sicherten Ihm den 5. Kranzgewinn der Saison. Im 5. Schlussrang klassierte sich sein Bruder Benno Heinzer. Er startete mit zwei Siegen gegen Urs Riebli und Toni Kurmann in den Tag. Im dritten Gang wurde Ihm das Luzerner Schwergewicht Sven Schurtenberger entgegengestellt. Der Gang endete resultatlos. Den vierten und fünften Gang konnte Heinzer erneut für sich entscheiden. Somit war er nach fünf Gängen bereits Kranzsicher. Den Letzten Gang stellte er noch mit Jonas Amrhyn. Im 6. Schlussrang klassierte sich Reto Andermatt, der Cousin der Gebrüder Heinzer. Auch er konnte den ersten Gang für sich entscheiden. Im zweiten Gang verlor er gegen den Teilverbandskranzer Fabian Scherrer. Zwei weitere Siege im dritten und vierten Gang brachten ihn in der Rangliste wieder nach vorne. Das ganz grosse Kunststück gelang Andermatt im fünften Gang, als er den Eidgenossen Matthias Herger platt auf den Rücken legte. Somit war er nach fünf Gängen bereits kranzsicher. Das letzte Duell verlor er noch gegen den Eidgenossen Sven Schurtenberger. Franz-Toni Kenel klassierte sich mit vier gestellten und zwei Siegen im 13. Schlussrang. Samuel Zurfluh konnte zwei Gänge für sich entscheiden. Für Lukas Fischlin verlief der Tag nicht nach Wunsch. Mit drei gestellten und einem verlorenen Gang verpasste er den Ausstich.

