54. Buebeschwingen Baar

«Ich bin nicht zufrieden» – Kaspar Inderbitzin sprach Klartext in Baar

Auf der Dorfmattwiese in Baar fand bereits zum 54. Mal das traditionelle Buebeschwingen statt. Insgesamt 284 Jungschwinger aus verschiedenen Regionen kämpften vor zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern um die begehrten Auszeichnungen. Für die Bestplatzierten gab es traditionelle Baarer-Trycheli und den Eichenzweig. Die Jungschwinger des Rigiverbands konnten dabei vier Zweige gewinnen. Nach dem zweiten Gang richtete Betreuer Kaspar Inderbitzin deutliche Worte an seine Schützlinge und forderte eine Leistungssteigerung, um die angestrebten Ziele zu erreichen.

 

 

Von Pascal Bürgler

 

Zum 54. Mal wurde auf der Dorfmattwiese im Herzen von Baar das traditionsreiche Buebeschwingen ausgetragen. Trotz wechselhafter Wetterbedingungen verfolgten zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer die Wettkämpfe, an denen insgesamt 284 Jungschwinger teilnahmen. Die Nachwuchstalente reisten aus der Innerschweiz, dem Bündnerland, dem Zurzibiet, dem Freiamt sowie der Region Albis an und kämpften um die begehrten Auszeichnungen.

 

Den Bestplatzierten wurden als besondere Erinnerung traditionelle Baarer-Trycheli sowie der begehrte Eichenzweig überreicht. Für die Jungschwinger des Rigiverbands verlief das Fest jedoch nur teilweise erfolgreich: Von den 16 angereisten Jungschwingern konnten sich lediglich Sandro Röllin, Finn Iten, Lukas Inderbitzin und Luca Bürgler den begehrten Zweig sichern.

 

Eine starke Leistung zeigte erneut Finn Iten. Der Nachwuchsschwinger präsentierte sich über den gesamten Wettkampf hinweg konstant. Dank seiner ausgeglichenen Leistungen klassierte er sich am Ende auf dem hervorragenden dritten Rang.

 

Ebenfalls einen erfolgreichen Wettkampf absolvierte Luca Bürgler, der das Schwingfest auf dem guten Rang 5a beendete. Mit seinem Abschneiden zeigte er sich jedoch nicht ganz zufrieden. Rückblickend war er der Ansicht, dass eine noch bessere Platzierung möglich gewesen wäre. Insbesondere den ersten Gang bezeichnete er als verpasste Chance, da er seinen Gegner unterschätzt habe und nicht mit der nötigen Entschlossenheit in den Wettkampf gestartet sei.

 

Nach dem zweiten Gang fand Betreuer Kaspar Inderbitzin deutliche Worte für seine Schützlinge und machte ihnen unmissverständlich klar, dass für ein erfolgreiches Abschneiden eine Leistungssteigerung erforderlich sei.

 

Die Zweiggewinner (von links): Finn Iten, Sandro Röllin, Lukas Inderbitzin, Luca Bürgler

 

 

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