Am Sonntag, 21. Juni 2026 fand mit dem Schwarzsee Schwinget das zweite Bergkranzfest der Saison statt. Diesmal waren die Innerschweizer nebst den Gastgebenden Bernern und Südwestschweizer auf dem Schwarzsee mit von der Partie. Dabei konnte sich mit Adrian Walther ein Berner Schwinger durchsetzen. Mit vier Siegen und einem gestellten Gang sicherte er sich die Schlussgangteilnahme. Eine grosse Überraschung schaffte Daniel Tschumi. Der Berner zog mit einem gestellten Gang und vier Siegen, einer davon gegen das Innerschweizer Aushängeschild Lukas Bissig, souverän in den Schlussgang ein. Dort unterlag Tschumi Walther jedoch schon nach kurzer Gangdauer.
Die Innerschweizer Delegation holte 4 von 11 Kränzen. Einer davon wanderte mit Martin Schönbächler in den Kanton Schwyz. Der Rigiverband war mit zwei Schwingern vertreten. Lukas Heinzer konnte sich nach der Startniederlage gegen Johann Borcard wieder fangen und gewann die nächsten beiden Gänge gegen Theo Dorsaz und Eidgenosse Patrick Schenk. Am Nachmittag konnte der Goldauer seine gute Leistung vom Morgen nicht bestätigen. Eine unglückliche Niederlage kam im vierten Gang gegen Reto Walther dazu, ehe er im fünften Gang gegen Silvan Trittibach stellte. Mit der Niederlage im sechsten Gang gegen Phillip Roth war der Kranztraum endgültig geplatzt. Auch Benno Heinzer musste die Heimreise ohne den begehrten Kranz antreten. Im Anschwingen verlor er gegen Lars Zaugg. Im zweiten Gang konnte er gegen Fabian Ballimann gewinnen. Eine weitere Niederlage kam im dritten Gang gegen Eidgenosse Adrian Klossner hinzu. Trotz des gestellten Duells im vierten und dem gewonnenen Gang in fünften gegen Dario Zbinden war bereits zu diesem Zeitpunkt klar, dass der Kranz nicht mehr erreichbar ist. Im sechsten Gang kam noch eine weitere Niederlage hinzu und Heinzer platzierte sich im 17. Schlussrang.

