Lukas Heinzer verpasst Kranz um halben Punkt
Von Sonja Heinzer
Werner Schlegel konnte das Nordostschweizer Schwingfest zum dritten Mal in Folge für sich entscheiden. Im Schlussgang bodigte er den Mitfavoriten Damian Ott. Zwei Innerschweizer konnten ebenfalls am Nordostschweizer Schwingfest teilnehmen. Darunter auch der Rigiverbändler Lukas Heinzer.
Mit dem Nordostschweizer Schwinget fand am vergangenem Sonntag das erste Teilverbandsfest der Saison statt. Wie an allen Teilverbandsfesten waren nicht nur die Schwinger aus der Nordostschweiz vertreten, sondern auch je zwei Schwinger aus allen anderen Teilverbänden. So konnten mit Samuel Schwyzer und Lukas Heinzer zwei Innerschweizer Schwinger das Schwingfest in Güttingen absolvieren. Dieses konnte mit Werner Schlegel einer der Topfavoriten gewinnen. Zum Auftakt verlor Schlegel etwas überraschend gegen Adrian Odermatt. Dank vier Siegen mit der Maximalnote 10 im Anschluss konnte sich Schlegel trotzdem für den Schlussgang qualifizieren. Dort stand ihm mit Damian Ott ebenfalls einer der Topfavoriten gegenüber. Dieser qualifizierte sich mit vier Siegen und einem gestellten Gang für den Schlussgang. Dort unterlag Damian Ott jedoch Werner Schlegel und somit durfte sich Schlegel bereits zum dritten Mal in Folge als Sieger des Nordostschweizer Schwingets feiern lassen.
Für die beiden Innerschweizer verlief der Wettkampf nicht nach Wunsch. Beide verpassten den Kranz nur knapp. Dem Luzerner Samuel Schwyzer fehlte bloß das berühmte Vierteli für den Kranzgewinn. Der Rigiverbändler Lukas Heinzer verpasste diesen bei seiner Premiere um einen halben Punkt. Im Auftakt verlor der Goldauer gegen Domenic Schneider. Im zweiten Gang stellte er gegen den zähen Flavio Sutter, ehe er im dritten Gang Dominik Brülisauer besiegen konnte. Ein weiterer Sieg kam im vierten Gang gegen Fabian Bärtsch hinzu. Mit dem Gestellten im fünften Gang gegen Fabian Ulmann fiel Lukas Heinzer dann endgültig aus dem Kranzrennen. Im Anschluss konnte er noch Phillip Lehmann mit der Maximalnote 10 bezwingen und klassierte sich somit im 9. Schlussrang.
