Freud und Leid im Sägemehl: Vier Auszeichnungen und zwei Verletzte
Am 36. Surentaler Nachwuchsschwinget verwandelte sich Neudorf einmal mehr in einen Treffpunkt des Nachwuchsschwingens. 249 Nachwuchsschwinger aus sieben Kantonen lieferten sich trotz heissen Temperaturen spannende und packende Zweikämpfe und begeisterten die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer mit Einsatz, Technik und grossem Kampfgeist. Nach einem ereignisreichen Wettkampftag und einigen Verletzungen, durften vier Rigiverbändler einen Zweig entgegennehmen.
Von Pascal Bürgler
Bei wiederum sommerlichen Temperaturen ging in Neudorf bereits zum 36. Mal der Surentaler Nachwuchsschwinget über die Bühne. 249 Nachwuchsschwinger der Jahrgänge 2010 bis 2017 sorgten für spannende Zweikämpfe und zeigten vor zahlreichen Zuschauern attraktiven Schwingsport.
Die jungen Athleten aus den Kantonen Luzern, Ob- und Nidwalden, Schwyz, Uri, Zug, Aargau und Thurgau überzeugten mit viel Einsatz, Technik und Kampfgeist. 900 Zuschauerinnen und Zuschauer am Festplatz honorierten die großartigen Leistungen der Nachwuchstalente mit grossem Applaus.
Die Rigiverbändler durften sich über einen erfolgreichen Wettkampftag freuen. Mit Tobias Inderbitzin, Mirco und Finn Iten sowie Michael von Rickenbach sicherten sich vier Nachwuchsschwinger eine begehrte Auszeichnung. Mit starken Leistungen und grossem Einsatz konnten sie im gut besetzten Teilnehmerfeld überzeugen.

Leider blieb der Wettkampf nicht für alle Rigiverbändler ohne Zwischenfall. Lars Appert musste das Schwingfest nach dem dritten Gang aufgrund einer Rückenverletzung vorzeitig beenden. Für Luca Bürgler war der Wettkampftag bereits nach dem ersten Gang zu Ende. Eine Schulterverletzung zwang ihn, das Fest frühzeitig abzubrechen.
Wir wünschen Lars und Luca eine rasche und vollständige Genesung und hoffen, dass beide schon bald wieder gesund und mit Freude ins Sägemehl zurückkehren können.
